Fünf Minuten vom Alexanderplatz befand sich mehr als hundert Jahre lang das zentrale Berliner Frauengefängnis. Heute eröffnet eine Audio-Inszenierung den Weg in die Wahrnehmungswelten der Frauen und durch das nicht mehr existierende Gefängnisgebäude.
Ein Projekt von Christoph Viscorsum (vormals Christoph Mayer chm.)
Veranstaltungshinweis
Barnimstraße 10 – Gefängnis für Frauen. Eine Reflexion über die historischen Schichtungen des Ortes und die Bedeutung des Gehens im Widerstand heute.
25. September 2025
16.00 Uhr und 17.00 Uhr Sonderbegehung Audio-Denkmal mit Einführung des Künstlers
18.30 Uhr Podiumsgespräch mit Aleida Assmann, Christoph Viscorsum und einer Zeitzeugin
Gelände der Verkehrsschule Friedrichshain, Eingang Weinstraße 2, 10249 Berlin
Wie lassen sich historische Erfahrungen in ein zeitgenössisches Erinnerungsformat übertragen? Was bedeutet der multiperspektivische Ansatz in diesem Kontext? Welche Rolle spielt die Erinnerung an weibliche Häftlinge und politische Gefangene in der deutschen Geschichtskultur? Wie verändern sich Formen des Gedenkens? Und was passiert mit einem Denkmal, wenn sich niemand darum kümmert?
Die Plätze sind begrenzt, eine Anmeldung zur Sonderbegehung und/oder zum Podiumsgespräch ist unter veranstaltungen@stiftung-hsh.de erforderlich.
Der Eintritt ist frei.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen statt und wurde ermöglicht durch Mittel der BVV Friedrichshain-Kreuzberg.
Realisierung als Ergebnis eines Kunstwettbewerbes des Landes Berlin
In Zusammenarbeit mit
FHXB Friedrichshain-Kreuzberg Museum, Paul Singer Verein und KidBike e.V.
Unterstützt von
Hauptstadtkulturfonds, Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Senatskanzlei – Kulturelle Angelegenheiten, Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg
Mit freundlicher Unterstützung von
Triflex und Czyborra Fahrbahnmarkierung